Präsentation des neuen Kommissionierkonzepts in der Gläsernen Manufaktur Dresden

Theorie und Praxis rund um das neue Konzept wurden am 14.11.2019 in der Gläsernen Manufaktur Dresden vereint. Hersteller Linde Material Handling und Händler der Region Ostdeutschland präsentierten die neuen Kommissionierer-Modelle sowie viele weitere Highlights in den Bereichen Digitalisierung und Antriebstechnologien.

Kommissionieren ist eine der arbeitsintensivsten Tätigkeiten im Lager, eine hohe Pro-duktivität sowie höhere Pick-Raten sind ausschlaggebend. Die Produktivität kann jedoch nur gesteigert werden, wenn der Fahrer unter ergonomischen Arbeitsbedingungen arbeitet. Linde bietet mit der neuen Kommissionierer-Serie N20 C L im klassischen und kompakten Linde-Design Ergonomie und Performance. Das Fahrzeug und seine Optionen sind so konzipiert, dass es allen Anforderungen des Kunden gerecht wird und ihm hilft seinen Prozess zu erleichtern.

Um dieses neue Konzept den Kunden näher zu bringen, haben sich die Linde-Händler im Ostdeutschen Raum für eine Veranstaltung mit Fachvorträgen und Ausstellungsstü-cken entschieden. Zu Beginn der Veranstaltung gewährte Martin Stadtmüller, Leiter Produktmarketing Linde Material Handling, Einblicke in den Arbeitsalltag eines Kom-missionierers bzw. Lagermitarbeiters. In einer Schicht legt er die Strecke eines Halbmarathons sowie eine Stufenanzahl, mit welcher er die Spitze des Empire State Buildings erreichen würde zurück und hebt umgerechnet das Gewicht von vier VW Golf. Diese Rahmenbedingungen bildeten die Grundlage für das Hauptaugenmerk der neuen Bau-reihe auf Ergonomie. Zu den zahlreichen Ergonomie-Features der acht neuen Kommis-sionierfahrzeugen zählen unter anderem eine geformte Rückenlehne, ein gepolsterter Knieschutz und das eigens von Linde konzipierte höhenverstellbare Lenkrad.Im Anschluss an die theoretische Präsentation der neuen N20 Serie erläuterte Jonathan Grasse, wie durch die modulare Flottenmanagement-Lösung Linde connect, die Digitalisierung in verschiedenen Einsatzgebiete der Flurförderzeuge Einzug halten kann.

Um nach all der Theorie auch praktische Erfahrungen zu sammeln, waren im Foyer der Gläsernen Manufaktur verschiedene Fahrzeugmodelle ausgestellt. Als Vertreter für Kommissionierer in der ersten und zweiten Regalebene waren ein N16 Li und zwei N25 C vor Ort. Der N16 Li, welcher mit einer niedrigen Einstieghöhe, breitem Fahrerarbeitsplatz und einem Hubmast für ergonomischer Kommissionieren besticht und die zwei Modelle der Baureihe N25 C, welche mit höhenverstellbaren Bauteilen und einer anhebbaren Plattform punkten, konnten genauer betrachtet werden. Auch aus der Reihe der Schubstapler und Elektro-Frontstapler waren zwei Fahrzeuge vertreten. Der R14 X, welcher sich für das Ein- und Auslagern von Palettenregalen und Einsätze mit hoher Umschlagsleistung auszeichnet konnte ebenso im Detail begutachtet werden, wie der Elektro-Frontstapler E20 PH.
Die in der Theorie beschriebenen Funktionen konnten ausgetestet und spezifische Fra-ge mit den Produktspezialisten vor Ort besprochen werden.

Ein weiteres Highlight war ein mit Sprachsteuerung ausgestatteter N25 C. Durch den Einsatz dieser Software kann das Fahrzeug ohne ein Auf- und Absteigen oder das be-dienen von seitlichen Tasten gesteuert werden. Auch das Trendthema E-Mobilität kam nicht zu kurz. An den jeweiligen ausgestellten Fahrzeugen waren Wasserstoff-, sowie Li-Ionen-Batterien verbaut und ebenso wurde die Möglichkeit des Induktiven Ladens genauer vorgestellt.

Gleichzeitig konnte jeder der Anwesenden an einer Führung in der Gläsernen Manufak-tur teilnehmen. Die rund 83.000 Quadratmeter große Ausstellungs- und Fertigungsflä-che lud ein, in die Welt der Elektromobilität einzutauchen.

Die gute Zusammenarbeit aller Linde Material Handling-Händler im Gebiet Ostdeutsch-land ermöglichte eine Präsentation der neuen Baureihe sowie Informationen zu Trend-themen, die schlussendlich keine Fragen offenließen. Organisator des Events, Jürgen Bahr, Leiter Vertrieb Flurförderzeuge Beutlhauser Dresden, kann auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken.